© 2017, Karin Sophie Hatzl

  • Black Facebook Icon

Je nach Diagnose und Indikation wenden wir entsprechend Ihren körperlichen Voraussetzungen die passenden Methoden für Ihre rasche Heilung und Besserung des körperlichen Wohlbefindens an.

Wichtige Heilmethoden in der Physiotherapie sind Heilgymnastik, manuelle Therapie, PNF (propriorezeptive neuromuskuläre Faszilitation), Atem- und Elektrotherapie.

Sie haben spezifische gesundheitliche Probleme und möchten sich vorab über mögliche Heilungsmethoden informieren?

Die folgende Aufstellung bietet Ihnen dafür einen guten Überblick.

HEILGYMNASTIK

Heilgymnastik (früher auch Krankengymnastik genannt) steht im Gegensatz zu passiven Techniken wie Massage oder therapeutische Muskeldehnung für aktive Bewegungsübungen. Dabei handelt es sich meist um Bewegungsprogramme zur Aktivierung der Muskulatur, die als Folge von Verletzungen, Entwicklungsdefiziten oder falscher Alltagsbelastungen abgeschwächt und nicht ausreichend leistungsfähig ist.

Bei folgenden Beschwerden ist eine Heilgymnastik zu empfehlen:
  • Bewegungseinschränkungen

  • Verspannungen

  • Rückenschmerzen

  • Gelenkbeschwerden

Bei manchen Indikationen werden Sie dazu aufgefordert, Eigenübungen zuhause zu machen. Für diese Übungen, die Teil der Heilgymnastik sind, erhalten Sie genaue Anweisungen zur Ausführung.

MANUELLE THERAPIE

Die manuelle Therapie dient der Untersuchung und Behandlung von regenerierbaren Funktionsstörungen des Halte- und Bewegungsapparates. Nach einer umfassenden Untersuchung der Gelenkfunktion und der umliegenden Weichteile wird anhand verschiedener Techniken eine zielgerichtete Behandlung eingeleitet. Diese Behandlung kann je nach Befund in Form von Weichteiltechniken, Techniken zur Schmerzlinderung, Techniken zur Verbesserung der Beweglichkeit und stabilisierenden Therapien durchgeführt werden.

Bei folgenden Beschwerden ist eine manuelle Therapie zu empfehlen:
  • Funktionsdefizit von Gelenken

  • Bewegungseinschränkungen

  • Arthrose

Logo_Kraftpunkt
PNF

Diese Abkürzung steht für „propriorezeptive neuromuskuläre Faszilitation“. Durch Dehnung, Druck und Zug werden in den Muskeln, Sehnen, Gelenkkapseln und im Bindegewebe die Rezeptoren (körpereigenen Sensoren) stimuliert. Dadurch kommt es in den Muskeln zu mehr Reaktionen, Anspannungen oder Entspannungen. Wichtig ist, dass eine komplexe Stimulation durch unterschiedliche Reize erfolgt (visuell, auditiv, über Muskel-, Gelenks- und Sehnenrezeptoren).

Bei folgenden Beschwerden ist PNF zu empfehlen:
  • Neurologische Erkrankungen

ATEMTHERAPIE

Unsere Atmung geschieht unbewusst und gerade deshalb atmen viele Menschen unvollständig und verkrampft. Manchmal wird die Luft zum Atmen knapp. Ursachen dafür sind Stress, Angst, Verletzungen des Brustkorbes und damit verbundener Platzmangel der Lunge, aber auch Erkrankungen, die innerlich wirken wie z. B. Asthma.

Bei vermehrter Schleimproduktion und Anschwellen der Schleimhaut kann die Atemluft schwerer passieren, übermäßige Atemarbeit ist die Folge.

Atemgymnastik umfasst Übungen, die sich auf die Atemmuskulatur konzentrieren.

Zu den wichtigsten Zielen der Atemgymnastik gehören unter anderen:

  • Entspannung der Atemmuskulatur und der Haut an der Brust

  • Verbesserung der Vitalkapazität der Lungen

  • Verbesserung der Atemarbeit

  • Lösung und Transport von Schleim

  • Verbesserung der Zwerchfell- und Rippenmobilität

Atemgymnastik kann auch dann angewendet werden, wenn die Krankengymnastik nicht erlaubt ist.

ELEKTROTHERAPIE

Die Elektrotherapie ist eine physikalische Therapie, bei der mit elektrischem Strom gearbeitet wird. Dabei werden Impulse von Gleichstrom oder Wechselstrom durch den Körper geleitet, um entsprechende Reize in der Muskulatur bei der Behandlung von verschiedenen Beschwerden zu erzielen. Es wird auf verschiedene Stromformen und Frequenzen zurückgegriffen, welche der Therapeut je nach Beschwerde und Stand der Therapie individuell bestimmt und anpasst. Der Körper wird mit nieder-, mittel- oder hochfrequenten Strömen behandelt, um die Beschwerden des Patienten angemessen zu therapieren. Der Strom wird dabei dem Patienten über an dessen Körper befestigte Elektroden zugeführt.

Bei folgenden Beschwerden ist eine Elektrotherapie zu empfehlen:
  • Schmerzen innerhalb des Bewegungsapparates

  • Muskelzerrungen und Verspannungen

  • Muskelschwächen oder Muskellähmungen

  • Erkrankungen der Muskulatur neurologischer Art

  • Schwellungen

  • Gelenksproblematiken